Mind-Training - unser Angebot für mehr Achtsamkeit in Ihrem Leben
Mind-Trai­ning · Unser Ange­bot

Unser Angebot

In mei­nem Video gebe ich Ihnen die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen zu unse­rem Online-Trai­ning:

  • Zusam­men­hang von Acht­sam­keit und Schmerz
  • Wis­sen­schaft­li­cher Hin­ter­grund und Erfah­run­gen
  • Erfol­ge mit Acht­sam­keits­trai­ning
  • Unser Ange­bot: Mind-Trai­ning für mehr Acht­sam­keit

Dr. Nick Pen­ney
Auckland/Neuseeland

Unser Online-Kurs ermög­licht es Ihnen, Ihre Zeit und Ener­gie neu aus­zu­rich­ten. Sie selbst kön­nen eine Ver­bes­se­rung Ihrer Beschwer­den errei­chen, indem Sie ver­ste­hen, was Schmerz wirk­lich ist und wie und war­um er ent­steht. Mit die­sem Wis­sen über den Schmerz und über sei­ne Bezie­hun­gen zu unse­rem Stress-Reak­ti­ons­sys­tem ler­nen Sie in unse­rem Kurs zum Bei­spiel, wie Sie mit­hil­fe der „Ent­span­nungs-Reak­ti­ons­übung“ den nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen von Stress kon­kret ent­ge­gen­wir­ken kön­nen.

Der Kurs führt Sie durch alle Berei­che, die eine Ver­bes­se­rung beein­träch­ti­gen kön­nen. Sie ler­nen, wie Sie mit­hil­fe von mehr Acht­sam­keit die­se Hin­der­nis­se besei­ti­gen.

Die­ser Lern- und Übungs­pro­zess ermög­licht es Ihnen, wie­der mehr Kon­trol­le über Ihre Schmerz­si­tua­ti­on zu erlan­gen und sich wie­der mehr den Din­gen wid­men zu kön­nen, die Ihr Leben glück­lich und wert­voll machen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Es braucht Zeit, um unser Denk-Sys­tem wie­der neu zu pro­gram­mie­ren, aber in der Ruhe liegt die Kraft. Daher unser Ange­bot: das Online-Trai­ning für mehr Acht­sam­keit in Ihrem Leben ist auf eine Dau­er von 11 Wochen (Gesamt­pa­ket Modu­le 1–11) bzw. 3 Wochen (Ein­stiegs­an­ge­bot Modu­le 1–3) ange­legt. Sowohl die Nut­zung des Ein­stiegs­an­ge­bots als auch des Gesamt­pa­kets ist zeit­lich nicht begrenzt. Die Modu­le bau­en inhalt­lich auf­ein­an­der auf. Wenn Sie nach Ende des Kur­ses wei­ter­hin Ihre Übun­gen machen, kön­nen Sie wei­te­re Ver­bes­se­run­gen errei­chen.

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Aus dem Fazit einer wichtigen wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 2015 zu den Grundlagen des Achtsamkeitstrainings:

Die wis­sen­schaft­li­chen Ergeb­nis­se spre­chen für die Anwen­dung von Acht­sam­keits­trai­ning zur unter­stüt­zen­den Behand­lung der Sym­pto­me von Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, chro­ni­schem Schmerz, Krebs­er­kran­kun­gen, Angst­stö­run­gen und Depres­sio­nen sowie als vor­beu­gen­de Maß­nah­me bei Erwach­se­nen und Kin­dern.“ (Gotink et al., 2015)

Ein­stiegs­an­ge­bot*
Modu­le 1–3
Gesamt­pa­ket
Modu­le 1–11
19,- inkl. MwSt.
(Nut­zung ohne zeit­li­che Begren­zung)
59,- inkl. MwSt.
(Nut­zung ohne zeit­li­che Begren­zung)

*Bei Ver­län­ge­rung Modu­le 4–11: 50,- € inkl. MwSt.
  (ins­ge­samt 69,- € inkl. MwSt.)

Zah­lungs­mög­lich­kei­ten:

Was erwartet mich?

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Dr. Nick Penney
Autor des Kurses

  • Nick Pen­ney (Diplom-Osteo­path) pro­mo­vier­te am Aus­tra­li­an Cent­re of Natio­nal Rese­arch on Disa­bi­li­ty and Reha­bi­li­ta­ti­on Medi­ci­ne der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät an der Uni­ver­si­tät von Queens­land im Fach­ge­biet Mus­ku­los­ke­letta­le Medi­zin zum Dok­tor der Medi­zin.
  • Der Schwer­punkt sei­ner wis­sen­schaft­li­chen For­schung lag auf dem Bio­psy­cho­so­zia­len Modell des Schmer­zes und den Fak­to­ren, die eine Wie­der­her­stel­lung bei Rücken­schmer­zen behin­dern.
  • Er erkann­te, dass die Art der Lebens­ein­stel­lung und -füh­rung gro­ße pro­gnos­ti­sche Bedeu­tung für unse­re Fähig­keit hat, uns von Rücken­schmer­zen zu erho­len. Daher absol­vier­te er bei Prof. Mark Wil­liams ein Trai­ning in acht­sam­keits­ba­sier­ter kogni­ti­ver The­ra­pie, wodurch er sei­ne prak­ti­sche Erfah­rung in Acht­sam­keit wei­ter ver­tief­te.
  • Dr. Nick Pen­ney hat außer­dem eine Zulas­sung als Schmerz­the­ra­peut in Neu­see­land und ist Mit­glied der “Inter­na­tio­na­len Gesell­schaft zum Stu­di­um des Schmer­zes” (IASP).
  • Außer­dem ist er Mit­glied der “König­li­chen Gesell­schaft für Medi­zin” in Eng­land.

Gratis-Auszüge aus unseren Lektionen

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Modul 3 · Lek­ti­on 2 | Dau­er: 5:30 min

Das inne­re Sys­tem aus­ba­lan­cie­ren

Kör­per und Geist zusam­men­füh­ren

Kör­per und Geist zusam­men­füh­ren – Das Sys­tem aus­ba­lan­cie­ren

Der „Ernäh­rungs­plan Gesun­der Geist“ für opti­ma­le Hirn­sub­stanz™
© 2011 Davis Rock und Dan Sie­gel, M.D. Alle Rech­te vor­be­hal­ten.
Die Zuta­ten für einen gesun­den Geist: Zeit für…
  • Not­wen­dig für den Kör­per und das Gehirn, für Ent­span­nung, Repa­ra­tur und Rege­ne­ra­ti­on.
  • Es gibt immer mehr Unter­su­chun­gen zur Fra­ge, wie wich­tig der Schlaf für unser Wohl­be­fin­den ist.
  • Für die Wie­der­her­stel­lung eines gesun­den Schlaf­mus­ters braucht es Arbeit, Übung und Geduld.
  • Huhn oder Ei? Ver­ur­sa­chen die Schmer­zen den schlech­ten Schlaf oder umge­kehrt?
  • Erschöp­fung kann für Men­schen mit chro­ni­schen Schmer­zen ein gro­ßes Pro­blem dar­stel­len.

Zeit für Schlaf

Übung Dot be / .b („Innehalten und im Hier und Jetzt sein.“)

Modul 6 · Lek­ti­on 6 | Dau­er: 3:47 min

Modul 4 · Lektion 1: Aufmerksam sein
Schmer­zen neh­men unse­re Auf­merk­sam­keit gefan­gen, auch wenn wir uns nicht absicht­lich durch sie ablen­ken las­sen. Sie haben Ein­fluss auf unser Ver­hal­ten, unse­re Gedan­ken und unse­re Gefüh­le. Wenn wir durch Schmer­zen oder ähn­li­ches abge­lenkt wer­den, kann dies dazu füh­ren, dass wir schlech­te Ent­schei­dun­gen tref­fen.

Vor ein paar Jah­ren hat eine Stu­die genau dies ver­deut­licht: Eine Grup­pe von Uni­ver­si­täts­stu­den­ten wur­de in zwei gleich gro­ße Grup­pen auf­ge­teilt. Die eine Grup­pe soll­te sich eine drei­stel­li­ge Zahl mer­ken, die ande­re eine sie­ben­stel­li­ge Zahl. Die Stu­den­ten mach­ten dann eine Pau­se und gin­gen nach drau­ßen, um etwas zu essen. Es zeig­te sich, dass die Grup­pe, wel­che die drei­stel­li­ge Zahl erin­nern soll­te, mit höhe­rer Wahr­schein­lich­keit ein gesun­des Essen wähl­te, wäh­rend die Grup­pe mit der sie­ben­stel­li­gen Zahl meist die Kuchen aß. Unser Geist kann leicht abge­lenkt wer­den, also müs­sen wir ler­nen, wie wir auf­merk­sam sind, wor­auf wir unse­re Auf­merk­sam­keit rich­ten und wel­che Bedeu­tung wir dem geben. Wir wis­sen, dass das, was wir beach­ten, tief­grei­fen­de Aus­wir­kun­gen auf unser psy­chi­sches und kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den haben kann.

Wenn wir ver­stan­den haben, wie unser Geist funk­tio­niert, erken­nen wir, dass wir wäh­len kön­nen, wor­auf wir unse­re Auf­merk­sam­keit rich­ten. Sich selbst über­las­sen neigt der Geist dazu, sich sei­nen drei bevor­zug­ten The­men zuzu­wen­den: „Was stimmt nicht?“, „Was fehlt?“ und „Was bedroht mich?“, und er pflegt unser aktu­el­les Erle­ben ent­spre­chend zu beur­tei­len.

Kürz­lich mach­te ich selbst auf dem Heim­weg die Erfah­rung beim Hören der Nach­rich­ten im Auto­ra­dio, dass ich durch den Ton­fall der Nach­rich­ten­spre­che­rin gestresst wur­de, ohne dass ich wirk­lich zuhör­te, was sie sag­te. Die Bedeu­tung, die wir dem geben, wor­auf wir auf­merk­sam sind, hat immer mit dem zu tun, was unser Geist am bes­ten kann: URTEILEN! Wenn er etwas als ange­nehm beur­teilt, wol­len wir mehr davon; wenn es aber als unan­ge­nehm beur­teilt wird, dann lau­tet die Bot­schaft „ver­mei­den“ und sich fern­hal­ten. Den­noch sind die meis­ten Erfah­run­gen von Natur aus weder gut noch schlecht. Somit besteht ein Teil die­ser Arbeit dar­in, unse­ren Geist und unser Ner­ven­sys­tem zu schu­len, die Din­ge so zu sehen und zu erle­ben, wie sie wirk­lich sind, und nicht so, wie unser Geist sie ger­ne hät­te. Haben Sie nicht auch schon häu­fig fest­ge­stellt, wie sel­ten die Din­ge unse­ren Erwar­tun­gen ent­spre­chen? Da ist wie­der der wer­ten­de Geist am Wer­ke.

Wenn wir durch Schmer­zen abge­lenkt sind, kön­nen wir einen Anfall von dem bekom­men, was ich die „Was Wenns“ nen­ne: „Was wenn es ernst ist? Was wenn es schlim­mer wird? Was wenn ich nicht arbei­ten kann? Oder am Sams­tag beim Spiel mit­ma­chen? Was wenn ich davon eine Arthri­tis bekom­me?” usw. Oft kom­men die­se Gedan­ken auch in der Nacht oder wenn unse­re Wider­stands­kraft gering ist, zum Bei­spiel nach einem beun­ru­hi­gen­den Gespräch. Mit den Jah­ren habe ich gelernt, mei­nem Geist, der mir spät nachts irgend­wel­che Din­ge erzählt, immer weni­ger zu ver­trau­en. Neu­er­dings las­se ich mei­nen Geist nach 23 Uhr den “Home Shop­ping Modus“ abschal­ten und neh­me bis 6 Uhr mor­gens nichts von dem zur Kennt­nis, was er mir sagt oder zu ver­kau­fen ver­sucht. Was auch immer es ist, ich will es nicht, und ich brau­che kei­ne gra­tis Steak­mes­ser mehr! So kau­fe ich ihm nichts mehr ab.

Es ist kei­nes­wegs ein­fach, sich nicht durch den Schmerz ablen­ken zu las­sen, beson­ders wenn der Schmerz stark ist und nie ganz weg­geht, aber mit ein wenig Übung kann man es schaf­fen. Das Modul in die­ser Woche han­delt davon, auf­merk­sam zu sein und wie wir aus­wäh­len kön­nen, wor­auf wir unse­re Auf­merk­sam­keit rich­ten und wie viel Glaub­wür­dig­keit und Bedeu­tung wir dem geben.

Aktu­el­le Stu­di­en haben gezeigt, dass Acht­sam­keit, auch bekannt als „Open Moni­to­ring“, bei der Behand­lung von Schmer­zen wirk­sa­mer ist als das Üben der „fokus­sier­ten Auf­merk­sam­keit“ in der Tran­szen­den­ta­len Medi­ta­ti­on oder ein­fa­che Ent­span­nungs­übun­gen. „Sich auf den Schmerz ein­las­sen“ mit Acht­sam­keit ermög­licht es dem Gehirn, sich von der Geschich­te oder dem „Nar­ra­tiv“, das uns unser Geist dar­über erzählt, zu lösen. Das wie­der­um kann den Schwe­re­grad der Schmer­zen und das Lei­den durch unse­re schmerz­haf­te Erfah­rung ver­rin­gern.

Eine geführ­te kom­men­tier­te Übung in die­ser Woche ist die Acht­sa­me Kör­per­wahr­neh­mung (“Body Scan”). Mit ihr kön­nen wir ler­nen, unse­re Auf­merk­sam­keit wil­lent­lich durch unse­ren Kör­per wan­dern zu las­sen und uns auf das ein­zu­stel­len, was wir wäh­rend­des­sen bemer­kenDadurch ver­ste­hen wir bes­ser, dass wir einen gewis­sen Ein­fluss dar­auf haben, wor­auf wir ach­ten, dass wir uns dafür aber auch kon­zen­trie­ren müs­sen.

Den­ken Sie dar­an, dass der Geist, wenn man ihn sich selbst über­lässt, dazu neigt, zu drei (für ihn) beson­ders inter­es­san­ten The­men abzu­schwei­fen: Was stimmt nicht, was ist bedroh­lich und was fehlt! Es ist unser „Stein­zeit­ge­hirn“, das wie­der ein­mal über das Über­le­ben nach­denkt! Wenn wir Schmer­zen haben, dann fühlt sich das falsch an, eben weil wir Schmer­zen haben. Der Schmerz selbst ist bedroh­lich, und was fehlt ist, kei­ne Schmer­zen zu haben und sich „wohl“ zu füh­len. Das kommt dem Geist sehr ent­ge­gen, und unse­re Auf­merk­sam­keit wird ganz vom Schmerz in Beschlag genom­men. Der „Lärm“, den unse­re Stress­re­ak­ti­on macht, beein­flusst unse­re Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und unser Kurz­zeit­ge­dächt­nis.

Eine wei­te­re Übung für die­se Woche in die­sem Modul ist die Kur­ze Sitz­me­di­ta­ti­on. Bit­te ver­su­chen Sie, die bei­den Übun­gen, die Acht­sa­me Kör­per­wahr­neh­mung („Body Scan) und die Kur­ze Sitz­me­di­ta­ti­on, jeden Tag zu unter­schied­li­chen Zei­ten durch­zu­füh­ren.