Mind-Trai­ning · Acht­sam­keit

Was ist Achtsamkeit?

Acht­sam­keit ist eine Qua­li­tät des mensch­li­chen Bewusst­seins, eine beson­de­re Form von Auf­merk­sam­keit. Es han­delt sich dabei um einen kla­ren Bewusst­seins­zu­stand, der es erlaubt, jede inne­re und äuße­re Erfah­rung im gegen­wär­ti­gen Moment vor­ur­teils­frei zu regis­trie­ren und zuzu­las­sen. Mit zuneh­men­der Acht­sam­keit (Wiki­pe­dia) redu­zie­ren sich gewohn­heits­mä­ßi­ge auto­ma­ti­sche und unbe­wuss­te Reak­tio­nen auf das gegen­wär­ti­ge Erle­ben, was zu einem hohen Maß an situa­ti­ons­ad­äqua­tem, authen­ti­schem und selbst­be­wuss­tem Han­deln führt.

Was bewirkt ein achtsames Leben?

Wer acht­sam lebt, stellt fest, dass sein Emp­fin­den von Glück und Lebens­freu­de nicht von äuße­ren Bedin­gun­gen abhän­gig ist. Er ent­wi­ckelt einen kla­ren, sta­bi­len Geist, der es ihm erlaubt, auch in schwie­ri­gen Lebens­zei­ten und Situa­tio­nen mit der Kraft sei­ner inne­ren Res­sour­cen ver­bun­den zu sein.

Es ist wis­sen­schaft­lich belegt, dass ein Unter­schied zwi­schen Acht­sam­keit und ande­ren Medi­ta­ti­ons­tech­ni­ken besteht. Acht­sam­keit lehrt uns einen Weg, ganz bei unse­rer der­zei­ti­gen Situa­ti­on zu sein und die­se so gut es geht, nicht als ange­nehm oder unan­ge­nehm zu bewer­ten, son­dern sie ein­fach so zu erle­ben, wie sie ist. Das hilft uns ins­be­son­de­re bei chro­ni­schen Schmerz­zu­stän­den, die ein­zel­nen Fak­to­ren des bio­psy­cho­so­zia­len Modells zu ent­wir­ren, die gemein­sam auf unser Schmerz­er­le­ben ein­wir­ken.

Im Einzelnen hat ein achtsames Leben verschiedene Auswirkungen:

  • Ein kla­re­res Ver­ständ­nis bezüg­lich sei­ner selbst und hin­sicht­lich des eige­nen Lebens…
  • Zugang zu den eige­nen inne­ren Res­sour­cen fin­den und selbst­ge­steck­te Gren­zen erwei­tern.
  • Beru­hi­gung und Sta­bi­li­sie­rung des Geis­tes: Nicht mehr von Gedan­ken­strö­men „auf­ge­fres­sen“ wer­den.
  • Sich psy­chisch-emo­tio­na­len Belas­tun­gen, Stress-Situa­tio­nen und wid­ri­gen Lebens­um­stän­den bes­ser gewach­sen füh­len.
  • Mit sich selbst gedul­di­ger sein und sich bes­ser akzep­tie­ren.
  • Weni­ger ängst­lich, sel­te­ner depri­miert sein.
  • Impuls­kon­trol­le ent­wi­ckeln: Nicht mehr so oft hef­tig auf­brau­send sein.
  • Nega­ti­ve Emo­tio­nen in sinn­vol­le Kanä­le len­ken.
  • Selbst­be­stimm­ter und selbst­be­wuss­ter han­deln.
  • Freund­lich, aber bestimmt Gren­zen set­zen.
  • Mehr Gleich­ge­wicht, Sta­bi­li­tät, Sou­ve­rä­ni­tät und Lebens­freu­de ent­wi­ckeln und die­se auch ange­sichts schwie­ri­ger Situa­tio­nen oder Lebens­um­stän­de behal­ten.

Quel­le: https://dfme-achtsamkeit.de/was-ist-achtsamkeit-wirkung/